"von Bohne zu Bohne" ist der Podcast, der zufällige Begegnungen in außergewöhnliche Geschichten verwandelt.
Charlotte weiß vorher nichts über unsere Gäste. Kein Name, keine Informationen, keine Vorbereitung. Ihre Fragen an die Gäste, werden ungefiltert wie Deine Fragen sein. Sania dagegen kennt die Gäste im Voraus. Ihre Fragen graben tiefer und decken Geheimnisse auf.
Unser Ziel? Jeder Mensch hat eine besondere Geschichte. Hier teilen Fremde ihre tiefsten Erlebnisse und Geheimnisse, und Du bist hautnah dabei.
Bist Du bereit, Dich überraschen zu lassen?
Haftungsausschluss:
Charlotte Jader und Sania Jader übernehmen keine Haftung für rechtliche, physische oder psychische Folgen, die aus den dargestellten Inhalten entstehen können.
Impressum:
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Jader & Jader Gbr
Charlotte Jader & Sania Jader
Wedenberg 2
23909 Ratzeburg
Deutschland
Keine Pakete oder Päckchen - Annahme wird verweigert!
von Bohne zu Bohne
🎤 Kati sagt „Mein bester Freund hat mich unter Drogen gesetzt und mehrfach vergewaltigt.“Ihre Geschichte beginnt mit 14, auf der Platte in Köln, Skateboard fahren lernen. Dann ein Junge, der „wie ein großer Bruder“ wird. „Ich habe ihm tatsächlich blind vertraut.“
➡️ Kati beschreibt drei Situationen, die sich für sie wie ein Filmriss anfühlen. Übelkeit, Schwindel, Wissenslücken. Beim dritten Mal wacht sie auf und hat „nichts an“, sie blutet. Und dann stellt er sie nackt vor die Tür.
Sie erzählt auch, warum sie so lange geschwiegen hat. Scham. Schuld. Und der Gedanke: „Wer sagt dann nicht, man ist selber schuld?“Und sie erzählt, was sich verändert, als sie später erfährt, dass sie nicht die Einzige war.
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#vonbohnezubohne
3 days ago | [YT] | 2
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von Bohne zu Bohne
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um den Tod eines Babys, schwere Herzfehler, Intensivmedizin, palliative Begleitung und Abschied.
🎤 Sophie sagt direkt zu Beginn: „Mein Sohn ist mit 15 Wochen an einem Herzfehler gestorben.“
Die Schwangerschaft war unauffällig. Die Geburt gut. Und wenige Stunden später kippt alles. Diagnose. Verlegung. Operationen. Hoffen. Warten. Angst.
Was uns besonders getroffen hat, ist dieser Satz:„Man sucht einen Grund. Was habe ich falsch gemacht?“
Wir sprechen darüber, wie es ist, wenn dein Kind plötzlich schwer krank ist.Wenn du Entscheidungen treffen musst, für die dich niemand vorbereitet hat.Und wenn du weißt: Dein Kind wird sterben.
Wir sprechen auch über die Zeit danach.➡️ Über den Alltag mit einem palliativen Baby zu Hause.➡️ Über Abschied. Und darüber, was bleibt.
Sophie sagt: „Es gibt keinen Tag, an dem es nicht wehtut.“
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1 week ago | [YT] | 18
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von Bohne zu Bohne
🎤 Bettina sagt: „Ich habe über 30 Jahre in einer emotional gewalttätigen Ehe gelebt, bis mein Mann sich erhängt hat.“
Sie erzählt, wie sie ihn kennenlernt, wie charmant er wirkt und wie schnell sich Kontrolle in den Alltag schiebt. „Später wusste ich: Das war seine Masche.“ Dann kommen die ersten Muster, die du erst später als Muster erkennst. Ignorieren. Schweigen. Schuldumkehr. Bettina sagt: „Bei ihm brauchte man keinen Streit.“ Und: „Er hat sich irgendetwas aus den Fingern gesogen.“
➡️ Sie beschreibt, wie das eskaliert. „Er ist wie ein Wahnsinniger auf mich losgegangen.“ Ein anderes Mal steigt sie nachts aus dem Auto aus. Er fährt los. Sie wird mitgeschleift. Im Krankenhaus glaubt ihr der Arzt ihre Geschichte nicht. Und sie sagt nur: „Das war ein Missverständnis.“
Dann kommt der Punkt, an dem sie Hilfe holt. Polizei. Wegweisung. Gerichtstermin. Und sie merkt, wie sehr sie an einer Erklärung hängt. „So oft wie ich gefragt habe … war die Antwort scheißegal.“
Und dann passiert das Ende, das sie nie so geplant hat. Sie wacht auf. Sirenen. Nachbarn. Polizei. „Und er hatte sich dann da oben in seinem Zimmer erhängt.“ Bettina sagt, was viele nicht erwarten. „Ich trauere nicht.“ Und: „Ich bin befreit.“
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2 weeks ago | [YT] | 29
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von Bohne zu Bohne
🎤 Marco sagt gleich am Anfang: „Ich war internationaler Drogenkurier und habe von Brasilien nach Europa Koffer transportiert.“ Er ist 23, „sehr naiv und gutgläubig“. Und er beschreibt das Gefühl so: „Ich habe mich gefühlt wie James Bond.“
Dann kommt Brasilien, Hotel, Koffertausch. „Der Koffer war natürlich schwerer.“ Und dann Paris. Flughafen. Verhaftung. „Da ist eine Welt für mich zusammengebrochen.“
➡️ Marco erzählt, wie Haft sich anfühlt, wenn du die Sprache nicht sprichst und niemand weiß, wo du bist. Und er benennt einen Unterschied, der hängen bleibt. „In Frankreich ist die physische Gewalt das Medium der Kommunikation.“ „In Deutschland hat man psychische Gewalt, die vom System ausgeht.“
Er sagt auch, was ihn in dieser Zeit handlungsfähig hält. „Für mich war ganz schnell klar … es ist meine Schuld.“ Dann macht er sich einen Plan. „Bildung, Bildung, Bildung.“ Struktur. Lernen. Vorbereitung auf das Leben draußen.
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3 weeks ago | [YT] | 7
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von Bohne zu Bohne
🎤 Lucia sagt einen Satz, der sofort sitzt. „Meine Mutter war so alkoholkrank, dass ich jederzeit Angst hatte, sie tot in der Wohnung zu finden.“
Dabei startet ihre Geschichte ganz anders. „Meine Kindheit war astrein.“ „Meine Mutter war meine beste Freundin.“ Und dann kommt „ein Schnitt“. Aus einem Glas Wein wird eine Flasche. Am Ende sagt Lucia: „Fünf Jahre exzessiver Alkoholkonsum.“
➡️ Sie beschreibt, wie du als Teenager zur Erwachsenen wirst. Wie du Schlüssel wegnimmst, Alkohol wegschüttest, nachts rausgehst, weil du nicht nach Hause willst. Und wie du nach Hause kommst und deine Mutter „krampfend im Bett“ liegt. Später erfährt sie: Herzstillstand auf dem Weg ins Krankenhaus. Dann der nächste Satz, der brennt. „5 % Überlebenschance.“
Und Lucia erzählt auch vom Danach. Vom letzten Besuch, „ich hab sie nicht umarmt“. Von dem Moment, in dem ihr Opa sagt, „die Mama ist eingeschlafen“. Und von der Zeit nach dem Tod, in der Ruhe erst mal wehtut und sie in eine Depression rutscht.
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1 month ago | [YT] | 8
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von Bohne zu Bohne
🎤 Matthias ist 32 und lebt mit Pflegegrad 2. Seine Geschichte beginnt mit einem Missbrauch, als er ein Teenager war. Er beschreibt, wie er es später „komplett verdrängt“ hat.
Jahre später kommt die erste Panikattacke. „Ich kriege keine Luft mehr.“ Und in seinem Kopf nur noch: „Jetzt stirbst.“ Danach kann er seine Wohnung kaum noch verlassen.
In der Therapie findet er zufällig einen Text auf seinem Laptop. Und plötzlich ist klar, was er verdrängt hatte. „Du hast verdrängt, dass du als Jugendlicher sexuell missbraucht worden bist.“
Und dann kommt ein zweiter Bruch. Nach Karneval 2023 steht er vor der Haustür und kann nicht mal die Klinke runterdrücken. Er geht in die Reha. Diagnose: Post-Covid. Erschöpfung, Müdigkeit, wieder weniger raus, wieder Abhängigkeit.
Wir sprechen über: ➡️ Verdrängung und warum der Körper trotzdem reagiert ➡️ Agoraphobie mit Panikstörung und wie sich das anfühlt ➡️ Antidepressiva, Therapie, Hund als Halt ➡️ Post-Covid, Reha, Arbeitsunfähigkeit und Pflegegrad 2
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1 month ago | [YT] | 14
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🎤 Torsten sagt gleich am Anfang: „Ich habe einen Wohnungsbrand überlebt. Und heute kämpfe ich mit den Folgen.“ Er hat keine Erinnerungen an den Brand, er war drei. Aber er erzählt, was danach in seiner Jugend passiert.
Er beschreibt den Moment, in dem er sich selbst verliert. Liebeskummer, falsche Freunde, dann Drogen. Cannabis, MDMA, Crystal Meth, Kokain. Er sagt: „Ich hab meinen ganzen Abschluss dadurch nicht bekommen.“ Mit 17 steht er vor der Wahl: Straße oder zurück nach Hause.
Zu Hause kommt der kalte Entzug. Später wird Zocken zur Ersatzdroge. Und dann Alkohol. Er antwortet offen auf die Frage: ❓ „Würdest du sagen, dass du ein Alkoholproblem hast?“❗️ „Ja.“
Und er spricht über etwas, das viele unterschätzen. Blicke. Kommentare. Kapuze auch bei 38 Grad. „Oh Mann, ist der hässlich.“ Und warum Alkohol sich für ihn wie Schutz anfühlt.
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1 month ago | [YT] | 16
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von Bohne zu Bohne
Karina sagt: „Eigentlich mit meiner ersten Periode.“ Seitdem hört sie jahrelang: „Ja, ist halt so.“
Die Schmerzen werden stärker. Es kommt mehr dazu. Blähbauch, Schmerzen beim Sex, Schmerzen bei Bewegung. Und immer wieder: „Da ist nichts.“
Dann wird es „richtig, richtig schlimm“. Karina liegt im Bad vor der Toilette. Übelkeit, Durchfall, Periode „komplett ausartet“. Sie weint. Und sagt: „Ich kann nicht mehr.“
Erst eine Freundin bringt das Wort rein, das vorher nie gefallen ist: Endometriose.
Danach Bauchspiegelung. Es werden Herde entdeckt und entfernt. Es war „allerhöchste Zeit“.
Karina denkt kurz: „Jetzt ist alles gut.“ Dann merkt sie: Niemand hat ihr gesagt, dass das chronisch ist.
Und dann passiert der Moment, den sie bis heute als Ausnahme beschreibt. Ein Termin in Berlin. „Klarheit.“
„Ja, Sie haben auch Adenomyose.“ Und: „Das hat mir schon den Boden unter den Füßen weggerissen.“
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1 month ago | [YT] | 10
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🎤 Rika sagt gleich am Anfang: „… aufgrund meiner Anorexie und darauf folgenden Nierenversagen fast gestorben.“
Sie erzählt, wie Scham bei ihr Standard wurde. Und wie sie lange nicht verstanden hat, dass sie eine Essstörung hat, weil sie „nicht total abgemagert“ war.
➡️ Dann kippt es körperlich. Sie trinkt „um die 200 Milliliter am Tag“. Sie nimmt Entwässerungstabletten und Abführmittel. Am Ende liegt sie „krampfend und zusammengekauert auf dem Badezimmerboden“. Danach Intensivstation.
Dann der Satz: „… ob Sie den nächsten Morgen erleben.“
Wir wollten von Rika wissen, wie man da reinkommt. Und was ihr am Ende ausgeholfen hat. Sie sagt über eine Klinikmitarbeiterin: „Auf gut Deutsch hat sie meinen Arsch gerettet.“
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2 months ago | [YT] | 16
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Lene erzählt in dieser zweiten Folge, wie ihr Ausstieg aus organisierten Täterstrukturen wirklich ablief. Sie steigt bei der Medikamentenabhängigkeit ein. „Das war … das Konzept der chemischen Fixierung.“
Sie erklärt, wie Täter Programme nutzen, um ein System zu steuern. Wie sich das anfühlt, wenn du „absolut im Nichts“ hängst. Und was sich verändert, wenn eine Person an deiner Seite bleibt, auch nachts.
Ein Satz bleibt hängen: „Es gibt immer eine Unterscheidung zwischen äußerer Sicherheit und innerer Sicherheit.“
Und der nächste: „Und seitdem lebe ich sicher.“
Wir sprechen über: ➡️ Benzo-Abhängigkeit und der Weg in Schwarzmarktstrukturen
➡️ Programmierung, Daten, „Wächter“ und Destabilisierung
➡️ Ausstiegsarbeit, Frauennotruf, Spurensicherung
➡️ Suizidprogramm, Klinik, Löschen mit therapeutischer Hilfe
➡️ Leben heute, „Ich kenne das Konzept von zu Hause.“
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2 months ago | [YT] | 12
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