FERNSEHEN ERLEBEN!

Moin,
schön, dass du zu meinem Kanal gefunden hast. Hier erwartet dich das Komplett-Paket rund um Nachrichtensendungen im Fernsehen. Immer mal wieder findest du auch leicht abweichende Themen, die aber immer treu dem Motto „Fernsehen erleben!“ folgen. Ich hoffe, dir gefällt es hier - lass doch gerne ein Abo da! :-)

Geheimtipp: Die Freundschaftskanäle @Fan24 und @Brotcast

In diesem Sinne wünsch ich dir hier ganz Viel Spaß, dein JO!


JO

Liebe Freunde,

heute möchte ich ein paar - auch leicht persönliche - Worte an euch richten. Thematisch geht es mal nicht um die großen bekannten Nachrichtenshows im Fernsehen sondern um einen regionalen Fernsehsender. Der Friesische Rundfunk (FRF) haust seit mehr als 19 Jahren an der niedersächsischen Nordseeküste und ist der größte regionale TV-Sender im Bundesland. Eingespeist wird das Programm in 500.000 Kabelhaushalte in Niedersachen, hinzu kommen weitere 3,8 Millionen Nutzer von MagentaTV, die der FRF seit Juli 2020 zusätzlich erreicht. Somit wird das Programm in 4,3 Millionen Haushalte im ganzen Bundesgebiet ausgestrahlt.

Der Sender wurde 2005 relativ naiv auf einer grünen Wiese vom bis heutigen Senderchef und Frontmann Karl-Heinz Sünkenberg gegründet, der zuvor für viele bundesweite Fernsehsender als Blaulichtreporter im Einsatz war. Im Jahr 2004 drehte er für RTL Punkt12 eine Reportage über den Rettungshubschrauber Christoph26 im niedersächsischen Sanderbusch. Während eines Fluges fragte er die Piloten, ob es denn dort einen regionalen Fernsehsender gebe, die antworteten mit „Nein“. Karl-Heinz wollte sich ohnehin eine feste Bleibe suchen, nachdem er jahrelang für unterschiedliche Drehs durch ganz Deutschland gereist war und viel in Hotels übernachtet hat. Somit war die Idee geboren. Was Sünkenberg bis dato nicht wusste, in Niedersachsen war regionaler Rundfunk per Landesmediengesetz quasi verboten. Erlaubt war nur Teleshopping - machbar wäre also nur ein Mediendienst. Das bedeutete: Keine Reportagen, keine Nachrichten, keine Shows. Nur Bilder ohne Ton. Sprache durfte immer nur dann zum Einsatz kommen, wenn etwas zum Kauf angeboten wurde.

Doch der Sender ging tatsächlich an den Start, wurde gerade anfangs von vielen belächelt. Aber der FRF setzte sich durch. Auch dank ihm wurde das Gesetz geändert und seit 2011 durfte der FRF „richtiges“ Fernsehen machen. Viele Verlage stiegen beim FRF ein, pumpten viel Geld in den Sender und so wurde ein sehr ansprechendes Programm gesendet - bis ins Jahr 2015: Über Nacht sind alle Verlage ausgestiegen, der Sender stand vor dem aus. Es gilt zu wissen: In Niedersachsen bekommen regionale TV-Sender keinerlei Unterstützung vom Land Niedersachsen, leben nur von Werbung oder eben von Verlagen. So gab es nach Änderung des Landesmediengestezes mehrere regionale Sender, die aber relativ schnell wieder verschwanden. Bis heute existieren nur noch der Friesische Rundfunk und emsTV. Aber zurück: Damit beim FRF nicht auch das Licht ausging, sind alle Mitarbeiter (der Sender hatte 2015 ca. 10) als Gesellschafter eingestiegen. Mit der Zeit haben den Sender jedoch immer mehr Mitarbeiter verlassen.

Als der Sender im Jahr 2018 zum letzten Mal umziehen wollte, arbeiteten im Funkhaus nur noch eine Handvoll Menschen. Nachdem das neue Domizil errichtet worden war, ging es beim FRF leider immer weiter bergab. Seit 2019 stemmt Senderchef Sünkenberg den gesamten Sendebetrieb im Alleingang - das dürfte wohl einmalig in Deutschland sein. Seither leiden leider auch die tägliche Sendung und das grafische OnAir-Design darunter. Im Jahr 2021 hatte Sünkenberg dann nochmal einen Versuch unternommen, den Sender neu aufzustellen: Er baute das Studio um und wollte endlich eine Panoramabilder-Livestrecke an den Start bringen, von der er schon seit Sendebeginn 2005 träumt (hier zu sehen im Bild unten links). Doch mehr als ein paar unzählige Testsendungen kamen nicht mehr zustande. Warum? Auch mir nicht bekannt.

Und nun gab der Senderchef doch nochmal etwas bekannt: Der FRF wird nochmal umziehen, sich räumlich erheblich verkleinern. Eins muss ich hierbei noch ergänzen: An den FRF angeschlossen ist derzeit nämlich auch eine riesige Gastronomie, von der aus man den FRF aufgrund einer riesigen Glasfront beobachten kann - zumindest theoretisch. Denn aufgrund eines unterirdischen Beschwerdeführers und einer erkrankten Wirtin ist das Restaurant seit einigen Jahren geschlossen. Doch zurück zum geplanten Umzug: Anlässlich dessen wird allerhand verkauft, u.a. die gesamte gastronomische Einrichtung aber auch viele Teile des FRF-Inventars. Dazu zählt etwa auch die große Monitorwand für die Panoramabilder.

Ihr fragt euch vielleicht, warum erzähle ich euch das jetzt alles? Ich kann nur so viel sagen: Ich bin mit diesem Sender seinerzeit groß geworden und finde den Stand, wie er mittlerweile ist, ziemlich schade. Kein Personal, ein mittlerweile schwaches OnAir-Design, eine schwache Sendung und nun ein erneuter Umzug mit erheblicher Verkleinerung. Mein Gefühl sagt mir, lange wird der Sender nicht mehr Bestand haben - vor allem da der Senderchef auch schon in einem höheren Alter angekommen ist. Wenn irgendwann einmal das Licht ausgeht, wäre das auf jeden Fall ein Verlust. Denn eigentlich steckt in diesem Sender (so glaube ich) unfassbar viel Potenzial.

So das war’s mit meiner kleinen Erzählung. Ich wollte das einfach mal loswerden.

1 year ago | [YT] | 16

JO

Seit Sonntag, 01. Juni 2025, gibt es eine Veränderung in den tagesthemen: Am Wochenende entfällt der Nachrichtenblock. Das hat Chefsprecher Jens Riewa auf Instagram verkündet.

1 year ago | [YT] | 9

JO

Mit den Worten „Es wahr mir eine Ehre“ verkündet Constantin Schreiber seinen Abschied von der tagesschau via Instagram. 8,5 Jahre war er Teil des Teams von ARD-Aktuell und verlässt die Redaktion nun auf eigenen Wunsch, da er „künftig wieder inhaltlich journalistisch arbeiten möchte“. Seine letzte Sendung ist auf Sonntag, den 25. Mai 2025 datiert.

1 year ago | [YT] | 13

JO

SIE ist die größte Sprecher-Legende der tagesschau! Susanne Daubner wurde in der finalen Abstimmung mit deutlicher Mehrheit gewählt. Mit Sicherheit aber auch eine Generationenfrage die hier entschieden wurde.

Vorangegangen waren zwei weitere Abstimmungen, in denen auch Karl-Heinz Köpcke, Werner Veigel, Wilhelm Wieben und Jo Brauner zur Auswahl standen. Sie haben sich leider nicht für das Finale qualifiziert, das waren die übrigen besten vier. Susanne Daubner hat es für sich entschieden!

Herzlichen Glückwunsch! 👏

1 year ago | [YT] | 13

JO

+++ Breaking News +++ Wir haben es geschafft!

Als ich das heute morgen gelesen habe, konnte ich es kaum glauben. #Romyfor20Uhr wird ab Juni 2025 tatsächlich das Team der Hauptausgabe der ‪@tagesschau‬ verstärken.

Mehr dazu hier: www.ndr.de/der_ndr/presse/mitteilungen/Romy-Hiller…

1 year ago | [YT] | 17

JO

Liebe Community,

vielen Dank für das rege Interesse und die vielen Kommentare zu meinem Video über die Abänderung der Begrüßungsformel der Tagesschau. Dass dieses Thema polarisiert, war mir schon bei der Veröffentlichung bewusst. Trotzdem halte ich es für wichtig, darüber zu sprechen und möchte einige Kritikpunkte, die aufgekommen sind, aufgreifen und meine Sichtweise dazu erläutern.

Kritik, die auch in einem Video von ​⁠‪@chropinionmb‬ zum Ausdruck kam ist, dass ich der tagesschau „Wokeness“ unterstellt hätte. Tatsächlich habe ich das Thema Gendern in meinem Video beleuchtet, da solche Änderungen in der heutigen Zeit häufig in diesem Kontext geschehen - das ist zumindest meine Auffassung der Dinge. Gleichzeitig stimme ich einem Kommentar aus der Community zu, der anmerkt, dass man diese Diskussion nicht unnötig überpolitisieren sollte, um die Gemüter nicht weiter zu spalten. Diese Meinung finde ich nachvollziehbar und berechtigt.

Richtig ist nämlich auch, dass es zum Zeitpunkt der Veröffentlichung meines Videos noch kein offizielles Statement vom Norddeutschen Rundfunk gab. Das hat natürlich Spekulation ermöglicht. Mittlerweile gibt es eine Reaktion des Senders. Auf die Frage, ob die Anrede damit genderneutral ausfallen soll, hieß es: „Die Veränderung basiert unter anderem auf einer qualitativen Zuschauerbefragung und entspricht dem Wunsch nach einer authentischen und zugängliche Ansprache“. Für mich persönlich ist das aber leider auch eine relativ schwammige Antwort, die viel Interpretationsspielraum lässt. Der eben erwähnte Nutzer beendete seinen Kommentar mit den Worten: „Ich bin aber auch Team ,Damen und Herren‘. Ich bin eben ein Gewohnheitstier“. Auch ich empfinde das ähnlich. Traditionen und Gewohnheiten haben ihren Wert, und Veränderungen stoßen oft auf Skepsis – was völlig verständlich ist.

Ein ausführlicher kritischer Kommentar brachte zudem den Punkt vor, dass es doch wichtigere Probleme gäbe. Das ist sicherlich richtig. Mein Kanal dokumentiert jedoch die Entwicklungen im deutschen Fernsehen und daher gehört auch dieses Thema dazu. Auf meinem Kanal finden sich viele Videos, die sich mit TV- und Medienthemen beschäftigen und dieses Video fügt sich nunmal in diesen thematischen Fokus ein.

Zum Thema Kommentare möchte ich noch anmerken, dass ich meinen Kanal nur nebenbei betreibe. Das bedeutet, dass ich leider nicht auf jedes einzelne Kommentar eingehen kann. Zumal es im Regelfall nicht einen solch immensen Kommentarstrom gibt, wie in diesem Fall. Ich habe aber einige der Kommentare gelesen und festgestellt, dass die Tagesschau als Institution oft stark kritisiert wurde. Gleichzeitig bin ich froh, dass die Diskussion weitestgehend sachlich blieb. Beleidigende oder anderweitig problematische Kommentare konnte ich nicht feststellen und auch YouTube hat mir keine Kommentare zur Überprüfung vorgeschlagen.

Das wollte ich gerne einmal gesagt haben. Ich hoffe, dass wir auch in Zukunft spannende und sachliche Diskussionen führen können.

Beste Grüße,
Euer JO

1 year ago | [YT] | 16

JO

(JO) Diese Nacht steht ganz im Zeichen der Präsidentschaftswahl in den USA. Nach bekannter Manier berichten die Medien sehr intensiv über das Ereignis, denn die Wahl kann nicht nur die USA sondern auch die ganze Welt verändern.

Beim ARD-Nachrichtenkanal „tagesschau24“ setzt man am Abend auf Dokumentationen und Talks zur US-Wahl, bis man dann um 01:00 Uhr eine Sondersendung mit Wahlmann Jörg Schönenborn sendet. Merkwürdig dabei: Im Sendeplan sollen Anna Planken und Sven Lorig durch die Sendung führen, die dann allerdings auch ab 7:00 Uhr das verspätete Morgenmagazin moderieren sollen.

Bei „WELT“ ist man bereits den ganzen Tag über live auf Sendung und will das auch die ganze Nacht über bleiben, bis es ein belastbares Ergebnis gebe, wie die Abend-Moderatoren Fanny Fee Werther und Alexander Siemon in ihrer Sendung bekannt gaben. „WELT“ selbst wirbt damit, 40 Stunden live zu berichten.

Bei „ntv“ sendet man ab 22:00 Uhr ein Newspezial zur Wahl, bevor man dann auch ab 01:00 Uhr auf eine spezifische Sondersendung umschwenkt, die gemeinsam mit RTL ausgestrahlt wird.

Interessant sind auch die Angebote von Radiostationen oder Zeitungen. Bei der „Zeit“ etwa sendet man seit 18:00 Uhr einen Livestream auf YouTube mit professionellem Studio und unzähligen Studiogästen sowie einem Mann für die Zahlen. Auch „Antenne NRW“ bringt beispielsweise ein Wahlspezial.

1 year ago (edited) | [YT] | 5

JO

(JO) Wegen eines erneuten Streiks beim Norddeutschen Rundfunk musste die Tagesschau in den vergangenen Tagen in einigen Sendungen auf die Hintergrundbilder verzichten. Betroffen waren am 10. Oktober 2024 die Sendungen vom Morgen an bis einschließlich 16:00 Uhr. Am 11. Oktober 2024 gab es einen ganztägigen Ausfall der Hintergrundbilder, der sich auch über den 12. Oktober zog und erst am 13. Oktober in der Ausgabe um 17:45 Uhr endete. Zum Start in die neue Woche gab es in den morgendlichen Ausgaben des 14. Oktobers erneut einen Ausfall - ab 12 Uhr lief die Tagesschau allerdings wieder regulär über den Sender.

1 year ago | [YT] | 12

JO

Ruhe in Frieden.

2 years ago | [YT] | 4

JO

Ein Versuch war es wert…

2 years ago | [YT] | 8